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Asthma: Wenn das Ausatmen schwerfällt

Asthma: Wenn das Ausatmen schwerfällt

 

Rund sechs Prozent der Deutschen leiden unter Asthma. Bei Kindern und Jugendlichen ist Asthma die häufigste chronische Erkrankung. Was die Ursachen für Asthma sind und welche neuen Therapieansätze es gibt, lesen Sie passend zum Welt-Asthma-Tag im Mai hier.


Was ist Asthma?

Asthma ist eine chronische, entzündliche Atemwegerkrankung, die zu einer kurzzeitigen oder dauerhaften Verengung der Atemwege führen kann. Es kommt zu einer Schwellung der Schleimhaut, einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur sowie einer gesteigerten Schleimproduktion in den Bronchien. Damit verbunden sind Symptome wie auffällige Atemgeräusche beim Ausatmen (Asthma = griechisch für „Keuchen“), (chronischer) Husten, Beklemmungen in der Brust und Atemnot. Wenn Asthma nicht angemessen behandelt wird, kann es mit der Zeit dazu führen, dass die Lunge schlechter Sauerstoff aufnimmt und die körperliche Belastbarkeit abnimmt. Betroffene fühlen sich müde, unkonzentriert und wenig fit.

Unterschieden wird zwischen allergischem Asthma und intrinsischem Asthma. Allergisches Asthma gehört zu den sogenannten atopischen Erkrankungen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass das Immunsystem auf Pollen von Pflanzen, Tierhaare, Hausstaub oder Nahrungsbestandteile überreagiert. Auch Umweltreize wie Rauch, Staub oder Dämpfe können Asthma hervorrufen. Intrinsisches Asthma kann beispielsweise durch bakterielle und virale Infektionen, bestimmte Medikamente und chemische oder giftige Stoffe ausgelöst werden. Betroffene leiden oft unter einer Mischform.


Was sind die Ursachen für Asthma?

Betroffene haben erblich bedingt empfindliche Bronchien, die sich schnell entzünden, sobald bestimmte Reize auftreten.


Wer ist besonders von Asthma betroffen?

Besonders bei jüngeren Menschen ist Asthma häufig allergisch bedingt und tritt in Zusammenhang mit Heuschnupfen auf. Intrinsische Formen beginnen meist erst im Erwachsenenalter. Zur Risikogruppe gehören Menschen, bei denen Asthma in der Familie vorkommt, die unter Heuschnupfen oder Neurodermitis leiden, Raucher (auch Kinder von Rauchern) und Übergewichtige. Die Diagnose stellt der Arzt nach einer Anamnese sowie einem Lungenfunktionstest, bei dem verschiedene Atemmanöver durchgeführt werden. Je stärker die Bronchien verengt sind, desto geringer ist das Atemvolumen. Hauttests und Blutanalysen geben Aufschluss, ob das Asthma allergisch bedingt ist.


Welche (neuen) Therapiemöglichkeiten gibt es?

Beschwerden können sich je nach Jahreszeit oder anderen äußeren Einflüssen verändern oder auch für einige Zeit oder sogar ganz verschwinden. Manchmal treten dann andere allergische Beschwerden wieder in den Vordergrund und es kommt erst nach einiger Zeit wieder zu Asthma-Beschwerden. Ziel einer Behandlung ist es, dass das Asthma seltener und schwächer auftritt und der Alltag der Betroffenen möglichst erträglich ist. Zur Behandlung werden vor allem zwei Medikamente eingesetzt: Relivier und Controller. Das eine ist schnell im Bedarfsfall, das andere langfristig wirksam. Bewegung und spezielle Atemtechniken können ebenfalls helfen, die Beschwerden unter Kontrolle zu halten. Mit einer guten Behandlung ist meist ein weitgehend beschwerdefreies Leben möglich. Eine neue Perspektive bietet der Eingriff in die sogenannte TH2-Entzündungskaskade, wodurch einzelne Entzündungsbotenstoffe und damit die Entzündungsreaktion blockiert werden sollen.


Allergisches Asthma ist die häufigste Art von Asthma. Auslöser für die übermäßige Abwehr des Immunsystems kann Heuschnupfen sein. Leichte Asthmaanfälle können in der Regel schnell mit Notfallmedikamenten in den Griff bekommen werden. Empfehlungen gibt der behandelnde Arzt. Die richtige Anwendung des Asthmasprays und weitere Tipps erhalten Betroffene auch in der Apotheke.

 

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