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Hautgesundheit: Aufmerksamkeit und konsequente Pflege

Hautgesundheit: Aufmerksamkeit und konsequente Pflege

 

Unsere Haut ist das größte Einzelorgan und unser Schutzschild nach außen. Mit der richtigen Hautpflege inklusive Sonnenschutz, einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Nikotin und Alkohol unterstützen wir sie bei der Arbeit.


Die Haut ist in drei Schichten unterteilt: Epidermis (Oberhaut), Dermis oder Corium (Lederhaut) und Subcutis (Unterhaut). Die Epidermis besteht größtenteils aus einer Hornschicht, die sich ständig erneuert – im Alter immer langsamer. Die Dermis besteht aus straffem Bindegewebe und enthält unter anderem Talgdrüsen. Die Subcutis besteht aus lockerem Bindegewebe und Fettgewebe. Die Funktion der Haut besteht in erster Linie darin, den Körper zu schützen. Die Epidermis tut das, indem sie den Wasserverlust begrenzt und Krankheitserreger von außen auf Abstand hält. Außerdem schützt sie den Körper vor Sonnenstrahlen. Nach innen unterstützt sie die Antikörperbildung. Eine wichtige Rolle spielt sie auch bei der Wärmeregulation. Während der Aufbau und Funktionsumfang der Haut bei allen gleich ist, gibt es vier verschiedene Hauttypen, die das Erscheinungsbild bestimmen, eingeteilt in: Normale Haut, trockene Haut, fettige Haut und Mischhaut.


Richtige Hautpflege unterstützt den Säureschutzmantel

Der Schweiß aus den Talgdrüsen und der Talg aus den Talgdrüsen bilden zusammen den Säureschutzmantel. Sein niedriger, saurer pH-Wert wirkt antimikrobiell. Der pH-Wert liegt zwischen 4,7 und 5,7. Ein Wert von 7 (wie bei Wasser) gilt als neutral, alles darunter ist sauer, alles darüber ist alkalisch. Bei der Wahl der Hautpflege ist es wichtig, den Säureschutzmantel zu erhalten und zu verbessern. Das gilt auch für klinisch gesunde Haut. Bei der Reinigung mit Seife, die einen pH-Wert von 9 bis 12 hat, würde der Säureschutz zum Beispiel aufgehoben. Besser geeignet sind milde Produkte ohne Zusätze, abgestimmt auf den individuellen Hauttyp. Ob die Pflege passt, macht sich schnell bemerkbar: Eine gestörte Hautbarriere ist trocken und spannt, reagiert mit Rötungen und Juckreiz. Eine gesunde Hautbarriere ist feucht und wirkt glatt. Die natürliche Hautalterung lässt sich selbst mit den besten Pflegeprodukten nicht aufhalten – sie ist genetisch vorprogrammiert. Mit dem Alter werden Elastin und Kollagen abgebaut, die für eine feste und straffe Haut sorgen. Wir können allerdings Einfluss auf die Umweltfaktoren nehmen, die die Hautalterung beschleunigen. Dazu gehören Stress, Alkohol, bestimmte Medikamente und UV-Strahlung. Täglich Sonnencreme aufzutragen, auch im Winter, ist daher Pflicht – sie beugt unter anderem Falten vor.

Innere und äußere Einflüsse wirken sich übrigens nicht nur auf die Hautalterung, sondern auch auf Hauterkrankungen aus. So gehören Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte) zu den Hauterkrankungen, die durch genetische Veranlagungen hervorgerufen werden. Rosazea, eine chronische Erkrankung der Gesichtshaut, wird ebenfalls mit genetischen Veranlagungen in Zusammenhang mit verschiedenen immunologischen, mikrobakteriellen und neurologischen Faktoren erklärt. Akne ist häufig hormonell bedingt. Herpes ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit – das macht sie ansteckend. Ebenso wie die schmerzhafte Gürtelrose, die sich aus einer einstigen Windpockenerkrankung entwickelt, sowie Warzen. Schenken Sie Ihrer Haut etwas mehr Aufmerksamkeit und konsequente Pflege – Sie wird es Ihnen danken, egal in welchem Zustand sie ist.


Ihre Gesundheit ist für uns das höchste Gut – für das wir uns täglich einsetzen. Das gilt auch für die Hautgesundheit. Unser Team unterstützt Sie bei der Suche nach der richtigen Hautpflege und gibt Ihnen gerne persönliche Tipps.

 

 

 

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