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Wenn Hormone den Alltag beeinflussen: PMS, Wechseljahre und typische Beschwerden

Schlechter schlafen, schneller gereizt sein, ein unangenehmes Spannungsgefühl in der Brust oder ein plötzlich unregelmäßiger werdender Zyklus: Viele Frauen kennen Phasen, in denen sich das körperliche und seelische Wohlbefinden verändert. Dahinter können hormonelle Schwankungen stehen. Sie begleiten den Monatszyklus ebenso wie die Wechseljahre und können sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen.


Nicht jede Veränderung ist behandlungsbedürftig. Gleichzeitig müssen Frauen Beschwerden, die sie regelmäßig belasten oder ihren Alltag einschränken, nicht einfach hinnehmen.

Die Neuland Apotheken können dabei eine erste Anlaufstelle sein. Gerade bei sensiblen Themen wie PMS, Schlafproblemen oder Beschwerden im Intimbereich lassen sich viele Fragen diskret besprechen.


Warum Hormonschwankungen so unterschiedlich spürbar sein können

Hormone beeinflussen zahlreiche Vorgänge im Körper. Dazu gehören der Menstruationszyklus, aber auch Schlaf, Stimmung, Haut und Schleimhäute. Verändern sich die Hormonspiegel, kann sich das auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen.

Während des Monatszyklus schwanken unter anderem die Konzentrationen von Östrogen und Progesteron. In den Wechseljahren verändert sich die Produktion dieser Hormone zunehmend. Beschwerden können deshalb sowohl bei jüngeren Frauen im Zusammenhang mit dem Zyklus als auch später während der hormonellen Umstellung auftreten.

Typische Symptome sind Stimmungsschwankungen, innere Unruhe, Schlafprobleme, Kopfschmerzen oder ein Spannungsgefühl in der Brust. In den Wechseljahren kommen beispielsweise Hitzewallungen, verstärktes Schwitzen oder Veränderungen von Haut und Schleimhäuten hinzu.

Ein einzelnes Symptom lässt jedoch nicht automatisch auf eine hormonelle Ursache schließen. Schlafprobleme, Erschöpfung oder Stimmungsschwankungen können viele Auslöser haben. Treten Beschwerden neu auf, sind sie ungewöhnlich stark oder halten sie länger an, sollte deshalb genauer hingeschaut werden.


PMS: Wenn sich die Tage vor der Periode bemerkbar machen

Viele Frauen bemerken vor ihrer Menstruation körperliche oder seelische Veränderungen. Treten diese Beschwerden wiederkehrend in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Periode auf, kann ein prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, dahinterstecken.

Die Beschwerden beginnen häufig einige Tage vor der Menstruation, bei manchen Frauen jedoch bereits deutlich früher. Mit Beginn der Regelblutung lassen sie meist wieder nach. Wie stark sie ausgeprägt sind, kann von Zyklus zu Zyklus variieren.

Typische Beschwerden können sein:

  • Spannungsgefühl oder Schmerzen in der Brust
  • Unterleibs-, Kopf- oder Rückenschmerzen
  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
  • innere Unruhe
  • Veränderungen des Schlafs oder des allgemeinen Wohlbefindens


Während einige Frauen diese Veränderungen kaum wahrnehmen, können sie bei anderen den Alltag deutlich erschweren.

Gerade wenn die Symptome regelmäßig wiederkehren, kann es hilfreich sein, sie über mehrere Zyklen hinweg zu dokumentieren. Ein Zyklustagebuch zeigt, wann die Beschwerden beginnen, wie lange sie anhalten und ob sich Muster erkennen lassen. Das erleichtert auch die Beratung in der Apotheke oder das Gespräch in der gynäkologischen Praxis.


Was bei PMS unterstützen kann

Die eine Lösung, die bei allen Frauen gleichermaßen hilft, gibt es nicht. Welche Unterstützung sinnvoll ist, hängt von den Beschwerden, ihrer Stärke und der persönlichen gesundheitlichen Situation ab.

Ein guter Ausgangspunkt sind oft die eigenen Alltagsgewohnheiten. Auch bewusste Erholungsphasen können sinnvoll sein, besonders wenn Stress die Beschwerden verstärkt.

Darüber hinaus können je nach Situation pflanzliche Arzneimittel oder ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel infrage kommen. Hier lohnt sich eine individuelle Beratung. Denn auch pflanzliche Präparate können Wechselwirkungen haben und sollten passend zu den Beschwerden sowie zu bereits eingenommenen Medikamenten ausgewählt werden.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln gilt ebenfalls: Nur weil bestimmte Beschwerden bestehen, ist ein Präparat nicht automatisch sinnvoll. Werden mehrere Produkte gleichzeitig verwendet, können sich Inhaltsstoffe und Dosierungen überschneiden.

In den Neuland Apotheken können Sie deshalb gemeinsam mit dem Apothekenteam prüfen, welche Präparate Sie bereits einnehmen und welche Unterstützung für Sie infrage kommt.


Wechseljahre: Eine natürliche Phase mit unterschiedlichen Verläufen

Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Phase im Leben einer Frau. Die Eierstöcke bilden zunehmend weniger Geschlechtshormone, Eisprünge werden unregelmäßiger und auch die Monatsblutungen verändern sich, bis sie schließlich ausbleiben.

Dieser Übergang entwickelt sich über mehrere Jahre. Zunächst kann sich die Hormonproduktion allmählich verändern. Später wird der Zyklus häufig unregelmäßiger. Die Blutungen können kürzer oder länger, stärker oder schwächer ausfallen.

Als Menopause wird die letzte Monatsblutung bezeichnet. Sie lässt sich erst rückblickend sicher feststellen, wenn zwölf Monate lang keine weitere Blutung aufgetreten ist. Danach beginnt die Postmenopause.

Wie Frauen diese Zeit erleben, ist sehr unterschiedlich. Manche bemerken nur wenige Veränderungen, während sich andere durch die hormonelle Umstellung im Alltag deutlich beeinträchtigt fühlen.


Typische Beschwerden in den Wechseljahren

Zu den bekanntesten Beschwerden gehören Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Treten sie nachts auf, können sie den Schlaf zusätzlich beeinträchtigen. Einige Frauen haben Probleme beim Ein- und Durchschlafen oder empfinden ihren Schlaf als weniger erholsam. Anhaltender Schlafmangel kann wiederum die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und die Stimmung beeinflussen.

Auch Nervosität, Reizbarkeit oder innere Unruhe können auftreten. Darüber hinaus können sich Haut und Schleimhäute verändern. In dieser Lebensphase können auch Beschwerden im Intimbereich, Veränderungen der Blasenfunktion oder Probleme mit Rücken und Gelenken eine Rolle spielen.

Auch hier gilt: Nicht jede Beschwerde im entsprechenden Alter ist automatisch eine Folge der Wechseljahre. Bei neuen oder ausgeprägten Symptomen ist eine fachliche Einordnung sinnvoll.


Was in den Wechseljahren unterstützen kann

Oft lohnt es sich zunächst, verschiedene Bereiche des Alltags gemeinsam zu betrachten. Sinnvoll können zum Beispiel folgende Maßnahmen sein:

  • regelmäßige Bewegung, die Muskeln, Knochen und das allgemeine Wohlbefinden unterstützt,
  • eine abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Nüssen und hochwertigen Fettquellen,
  • ein regelmäßiger Schlafrhythmus und möglichst günstige Schlafgewohnheiten,
  • das Beobachten persönlicher Auslöser für Hitzewallungen, etwa Alkohol, sehr scharfes Essen oder heiße Getränke,
  • pflanzliche Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel, wenn sie zur individuellen Situation passen.


Für die Knochengesundheit ist unter anderem eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D wichtig. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Frau vorsorglich Nahrungsergänzungsmittel benötigt. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Ernährung, dem persönlichen Bedarf, bestehenden Erkrankungen und bereits verwendeten Präparaten ab.

Bei stärkeren Wechseljahresbeschwerden stehen darüber hinaus verschiedene medizinische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Welche davon geeignet ist, sollte individuell mit einem Arzt besprochen werden.


Beratung in Ihren Neuland Apotheken

Nicht jede Frage zur Frauengesundheit erfordert sofort einen Arzttermin. Gerade bei alltäglichen Beschwerden kann die Apotheke eine unkomplizierte erste Anlaufstelle sein.

Vielleicht möchten Sie wissen, ob ein pflanzliches Arzneimittel zu Ihren Beschwerden passen könnte. Vielleicht nehmen Sie bereits mehrere Nahrungsergänzungsmittel und möchten überprüfen lassen, ob sich die Inhaltsstoffe überschneiden. Oder Ihre Haut hat sich verändert und die bisherige Pflege entspricht nicht mehr Ihren Bedürfnissen.

Auch Beschwerden im Intimbereich können Sie bei uns diskret ansprechen. Eine gute Beratung beginnt nicht mit einem bestimmten Produkt, sondern mit der Frage, was Sie belastet und welche Unterstützung in Ihrer Situation sinnvoll sein kann.

Dazu gehört auch, die Grenzen der Selbstmedikation zu erkennen. Wenn Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten, sagen wir Ihnen das offen.

Hormonschwankungen sind individuell unterschiedlich. Deshalb gibt es bei PMS oder Beschwerden in den Wechseljahren nicht die eine Lösung für alle.

Haben Sie Fragen zu PMS, Wechseljahresbeschwerden, pflanzlicher Unterstützung, Nahrungsergänzung oder passender Haut- und Intimpflege? Sprechen Sie uns in Ihren Neuland Apotheken in Rostock an. Wir beraten Sie persönlich, diskret und passend zu Ihrer gesundheitlichen Situation.

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